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VirtualBox und Debian

VirtualBox ist, ähnlich wie VMware und QEMU, eine Art “Computer-Emulation”. Das heißt, dass man eine sogenannte virtuelle Maschine erstellt in der man weitere “Computer” betreiben kann. Das ganz nennt sich “Virtualisierung” und bietet, wie man sich sicher denken kann, vielfältige Möglichkeiten.
Aus diesem Grund zeige ich hier, wie sich VirtualBox auf einem Debian-Host-System miteinander arbeiten.

VirualBox steht nicht “so ganz” unter der GPL, was bedeutet, dass Debian es nicht im Repository (Standard-Installation) befindet.
Also besteht der erste Schritt darin, dies zu ändern.
Unter http://www.virtualbox.org/wiki/Linux_Downloads findet sich der Link, der das manuelle Herunterladen des Software-Paketes zulässt. Aber diese Lösung ist nur eher unbefriedigend, da hier weder die Auflösung von Abhängigkeiten noch “automatische” Aktualisierungen möglich sind.

Daher gehe ich einen anderen Weg!

Ich füge folgende Zeile in die Datei “/etc/apt/sources.list” ein:
deb http://download.virtualbox.org/virtualbox/debian lenny non-free
Wird eine andere Debian Version verwendet, so kann “lenny” gegen “etch” oder “sarge” ausgetauscht werden.

Die Signatur des neuen Paketes fügt man wie folgt hinzu:
wget -q http://download.virtualbox.org/virtualbox/debian/sun_vbox.asc -O- | sudo apt-key add -

Ein “apt-get update” lässt Debian die neuen Quellen einlesen.

Bevor ich VirtualBox nun installiere, füge ich zuerst die “Kernel-Headers” hinzu. VBox lässt sich zwar auch ohne “Sources” installieren, das Kenel-Module, welches einen nicht zu unterschätzenden Performance-Vorteil bringt, kann so aber nicht erstellt werden.

Also:
apt -get install linux-headers-2.6-686

Die Version des Headers muss natürlich an den entsprecht aktuellen Kernel angepasst werden! “uname -r” gibt Auskunft über den aktuellen Kernel und mit apt-cache search kernel | grep headers zeigt die verfügbaren Quellen an.

Nun ist es endlich soweit!
apt-get install virtualbox-2.1 installiert die heute aktuelle Version. die Installation anderer Versionen ist ebenfalls möglich.

Das Paket wird installiert und das Modul erstellt. Sollte der Kernel sich einmal ändern, so sollten die “Header-Dateien” erneut herunter geladen werden und mit einem “/etc/init.d/vbox setup” das VirtualBox-Module neu gebaut werden.

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1 Kommentar zu „VirtualBox und Debian“

  1. [...] dachte ich, ich könne mir diese Anleitung klemmen, nachdem ich bereits im Artikel “VirtualBox unter Debian” recht genau beschrieb, wie sich VirtualBox installieren lässt. An der Tatsachen, dass hier [...]

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