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Runlevel per Grub

Das auszuführende RunLevel konfiguriert man für gewöhnlich in der Datei “/etc/inittab“. Ist dort ein Level (z.B. 5) eingetragen, dass man für einen Systemstart nicht möchte (z.B. bei einem Systemfehler), dann muss das System nicht über eine LiveCD gestartet, geändert, gestartet und wieder zurückgeändert werden.

Wenn Grub, der Bootloader, startet, dann können für gewöhnlich vorhandene Kernel ausgewählt werden. Drückt man jedoch “e“, so kann der ausgewählte Eintrag bearbeitet werden. Um die Kernel-Optionen zu setzen, wähle man den entsprechenden Eintag aus, drücke erneut “e” und nun kann es losgehen.

single” ist die Option, die an dieser Stelle hinzugefügt wird. Die Änderung wird bestätigt und mit “b” der Bootvorgang fortgesetzt. Das System startet nun im Singel-User-Mode und fordert sogleich zur Eingabe des root-Passwortes auf. Ist dieses erledigt, kann z.B. mit “init 3” das entsprechende init-Level gestartet werden.

Ein kleiner Tipp:
ist “ro” eine der Boot-Optionen, so erlaubt die Änderung in “rw” den problemlosen Schreibzugriff auf das eingehängte Laufwerk. Ein ReMount wird so überflüssig.

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