Wie man einzelne Tabellen exportiert wurde schon gezeigt. Das Exportieren ganzer Datenbankschemen ist nicht komplizierter.
Klassisch:
exp USER/PASSWORD file=SCHEMA.dmp log=SCHEMA.log buffer=1000000
“USER” ist der Schemeneigner und “buffer” ein Parameter, der (meiner Erfahrung nach) gar nicht hoch genug gesetzt werden kann.
DataPump:
expdp system/PASSWORD directory=DPUMP_DIR dumpfile=SCHEMA_%U.dmp job_name=SCHEMA_exp schemas=SCHEMA parallel=4 flashback_scn=XXX
“DPUMP_DIR” muss existieren bzw. angelegt werden. Mit “SELECT * FROM dba_directories” kann man als SYS-User verfügbare Verzeichnisse ermitteln.
“SCHEMA” ist natürlich das zu exportierende Schema.
“XXX” ist der Wert der Flashback-SCN. Auch dieser kann und muss als SYS-Benutzer bei der Datenbank abgefragt werden (SELECT current_scn FROM v$database).
Zusätzlich können einige Ausschlüsse angegeben werden. Auch dieses ist ein Parameter und kann in etwa wie folgt aussehen:
exclude=grant,statistics,role_grants
Zusammenfassung:
In beiden Fällen ist das Ergebnis ein Dump, der mit der auf gleiche Weise wieder importiert werden kann. Das heißt, dass die beiden Formate nicht kompatibel sind. Beim klassischen Export sollte darauf geachtet werden, dass niemand in dem Schema arbeitet, da sonst das Ergebnis wenig brauchbar werden dürfte.